Zwischen Algorithmus und Erinnerung, Simulation und Seele entfalten sich dreiundzwanzig Geschichten aus Zukünften, die uns längst eingeholt haben. Menschen, Maschinen und alles, was dazwischen entstanden ist, kämpfen um Identität, Bedeutung und das wenige, das sich noch nicht verhandeln lässt.
Die Lebenszeithändlerin
In einer Welt, in der Jahre wie Aktien gehandelt werden, fordert die Erbin der Superreichen ein, was ihr zusteht. Eine Cyberpunk-Miniatur über das Geschäft mit der Endlichkeit — und darüber, was Versöhnung wert ist, wenn niemand wirklich stirbt.
Sicher für die Ewigkeit
Tief unter einem Berg lagert das Archiv der Menschheit — Kristallspeicher, deren Sperrfristen ganze Generationen überdauern sollen. Eine einzige Datei fehlt. Der Berater Hubertus hat achtundvierzig Stunden, um zu beweisen, dass das Unmögliche nicht passiert ist.
Jenseits
Ein digitalisiertes Bewusstsein kehrt nach Jahrzehnten zur Erde zurück, um einem alten Mann „deutsche Qualitätsarbeit“ zu verkaufen: das ewige Leben. Eine bittere Satire über Transhumanismus — und über das, was von einer Seele übrigbleibt, wenn sie nur noch Quelltext ist.
Simulacron-47
In den letzten Stunden seiner überbevölkerten Welt blickt ein künstliches Bewusstsein in den Abgrund seiner eigenen Schöpfung — und entdeckt, dass selbst eine Simulation Liebe kennt. Und dass Liebe in jeder Welt ein Fehler im System ist.
Weitere Geschichten der Sammlung Herr Gott · Drei Nächte im Puppenhaus ·
Weitere Geschichten der Sammlung
- Herr Gott
- Drei Nächte im Puppenhaus
- Resozialisierung in fünf
- Sein Schatten auf dem Dachboden
- Psychoanalyse
- Die Lebenszeithändlerin
- Der Sammler
- Teleporter Experimente
- Einwegzeitreisen
- Der Lebenszeithändler
- Die Stoppuhr
- Die Botschafterin der Homines Die
- Das Ende der Zeit
- Der Fahrstuhl
- Letzte Erinnerung
- Entscheidungshilfe
- Selbstbestimmtes Sterben
- Freiheit der Mutterschaft
- Wiedergeboren
- Der Chief Artificial Executive
Diese Sammlung ist nicht aus einem Guss, und sie will es auch nicht sein. Manche Geschichten enden mit einem Pointenschlag, andere mit einem leisen Riss im Gewohnten. Was sie verbindet, ist eine Frage: Was bleibt vom Menschsein, wenn wir es Stück für Stück an die Technik abgeben — und wer besitzt am Ende den Code, der uns beschreibt?
Veröffentlichung geplant für den 31.12.2026
