
Mein Name ist Soenke, geboren 1979 in Stuttgart. Am achten Geburtstag zog die Familie in den Odenwald, wo Grundschule und weiterführende Schule folgten. Geschrieben wird bei mir seit der zweiten Klasse – eine Lehrerin ermutigte mich dazu, in der Hoffnung, damit meine Rechtschreibung zu verbessern.
Der Wehrdienst führte nach Germersheim und Karlsruhe, das Studium anschließend an die Duale Hochschule in Mannheim. In den Jahren darauf kam die Fotografie dazu und ein ernsthafterer Umgang mit dem Schreiben. Seit dem Jahr 2000 führt mein beruflicher Weg durch Europas größten Softwarekonzern.
2007 ging es auf Wunsch meiner ersten Freundin nach Singapur. Sie verließ mich kurz darauf. Im selben Jahr erschien meine erste Science-Fiction-Kurzgeschichte, und aus mir wurde ein Atheist. Wenige Monate später kreuzte eine Frau meinen Weg, die ebenfalls von ihrem ersten Partner verlassen worden war. 2011 folgte die Hochzeit, im Dezember 2013 die gemeinsame Rückkehr nach Deutschland zusammen mit unserem ersten Sohn. Der zweite kam während einer Reise in Berlin zur Welt.
Meine Eltern heirateten mit 20 Jahren und reisten zehn Jahre lang um die Welt, bevor mein Bruder und ich geboren wurden. Mein Vater starb viel zu früh, mit 71. Das Leben ist zu kurz, um zu warten.
Zum 40. Geburtstag ging es in 78 Tagen um die Welt. In Yellowstone brach mir die Schulter, nur drei Tage vor dem Rückflug, am Ground Zero verschwand mein Rucksack samt Geldbörse und Kamera, und die Heimreise verzögerte sich um einige Stunden wegen eines Triebwerkschadens am Flugzeug. Die Schulter hielt durch, die Polizei war genervt, weil sie den Rucksack auf Sprengstoff prüfen musste, zurück kam er trotzdem, und die Heimkehr verlief sicher. Nur wenige Wochen später ging Thomas Cook bankrott und ließ Hunderte Reisende stranden. Uns erreichte die Nachricht längst zu Hause.
Kurz darauf brach eine weltweite Pandemie aus. Zwischen 2019 und 2025 entstanden fast 500 Podcast-Episoden in verschiedenen Formaten. 2022 kam eine Beteiligung an einer Patentanmeldung dazu, 2023 der Umzug ins eigene Haus. 2026 folgten Überarbeitung und Veröffentlichung eines deutschsprachigen und eines englischsprachigen Romans sowie meiner Kurzgeschichtensammlung. Privat soll künftig wieder mehr Programmierung dazukommen. Da wäre nämlich diese Idee für eine ganz andere Social-Media-App: eine, deren Ziel es ist, die darauf verbrachte Zeit zu minimieren. Und das wäre nicht die einzige Schlüsselfunktion.
Thematisch kreisen meine Kurzgeschichten um das Zusammenwachsen von Kultur und Technologie sowie den Wandel im Verhältnis von Bewusstsein und Realität im Zeitalter der KI. So steht es in der 2019 erschienenen Anthologie „Massaker in RobCity“.
Beruflich wie kreativ mit den Grenzen der Künstlichen Intelligenz zu tun zu haben, ist Glück und Fluch zugleich. Man könnte sagen: Feierabend gibt es nie.
Podcast
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Veröffentlichungen
- Bibliografie: Internet Speculative Fiction Database
- Roman: Der falsche Zwilling (Podyssey, E-Book)
- Patent: FIELD EXTENSION HUB FOR EXTENSION FIELDS…
- Anthologien und Magazinbeiträge:
- Herr Gott – Podyssey, In andere Welten
- Jenseits – Podyssey, Science-Fiction Anthologie 2021
- Die Lebenszeithändlerin – Podyssey, Magic Future Money
- Simulacron-47 – c’t Magazin 3/17, Massaker in RobCity
- Sicher für die Ewigkeit – c’t Magazin 1/13, Podyssey
- Psychoanalyse – c’t Magazin 6/07, Podyssey, Blah Nr.6
- Teleporter-Experimente – Anthologie Buchwelt 2007, Podyssey
- Weitere Kurzgeschichten:
- Ein langes Wiedersehen – Podyssey
- Resozialisierung in fünf Minuten oder weniger – Podyssey
- Drei Nächte im Puppenhaus – Podyssey
- Letzte Erinnerung – Podyssey
- Wiedergeboren – Podyssey
- Freiheit der Mutterschaft – Podyssey
- Selbstbestimmtes Sterben – Podyssey
- Entscheidungshilfe – Podyssey
- Von Menschen und Ameisen – Podyssey
- Das Ende der Zeit – Podyssey
- Die Botschafterin der Homines Die – Podyssey
- Der Fahrstuhl – Podyssey
- Der Sammler – Geschichten aus der Dose
- Der Lebenszeithändler – Podyssey
- Die Stoppuhr – Podyssey